Wann be­steht An­spruch auf Ent­schä­di­gung?

Schwaebische Zeitung (Sigmaringen) - - GELD & SERVICE -

Rou­ten­än­de­run­gen: Bei wet­ter­be­ding­ten Rou­ten­wech­seln gibt es kei­ne An­sprü­che, wenn sich der Rei­se­ver­an­stal­ter bei der Bu­chung ei­ne Än­de­rung vor­be­hält. Bei gra­vie­ren­den Rou­ten­än­de­run­gen – al­so et­wa, wenn meh­re­re zu­ge­sag­te An­lan­dun­gen aus­fal­len – konn­ten Pas­sa­gie­re ver­ein­zelt Preis­min­de­run­gen er­wir­ken. Ver­spä­tun­gen: Bei ver­spä­te­ter Ab­fahrt, bei­spiels­wei­se we­gen Re­pa­ra­tu­ren, kann der Ge­samt­preis ge­min­dert wer­den. Bei ei­ner ver• spä­te­ten An­kunft steht dem Pas­sa­gier ein Teil des Fahr­prei­ses als Ent­schä­di­gung zu. Die Ent­schä­di­gung be­trägt 25 Pro­zent bei ei­ner Ver­spä­tung von min­des­tens

• ei­ner St­un­de bei ei­ner plan­mä­ßi­gen Fahrt­dau­er von bis zu vier St­un­den,

• zwei St­un­den bei ei­ner plan­mä­ßi­gen Fahrt­dau­er von mehr als vier bis zu acht St­un­den,

• drei St­un­den bei ei­ner plan­mä­ßi­gen Fahrt­dau­er von mehr als acht bis zu 24 St­un­den oder sechs St­un­den bei ei­ner plan­mä­ßi­gen Fahrt­dau­er von mehr als 24 St­un­den.

Bei ei­ner Ver­spä­tung von mehr als dem Dop­pel­ten der oben an­ge­ge­be­nen Zei­ten be­trägt die Ent­schä­di­gung 50 Pro­zent. Aber nicht bei wit­te­rungs­be­ding­ter Ver­zö­ge­rung. Ka­bi­ne: Den ver­spro­che­nen Bal­kon gibt es nicht? Aus der Au­ßen­ka­bi­ne wur­de ei­ne In­nen­ka­bi­ne? Fern­seh­ge­rät oder Kli­ma­an­la­ge fehlt? „In sol­chen Fäl­len ist teil­wei­se Preis­min­de­rung mög­lich“, so Reh­der. (sz)

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