45 000 neue Jobs in Di­gi­tal­wirt­schaft

Schwaebische Zeitung (Tettnang) - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) - Die Di­gi­tal­wirt­schaft schafft im­mer mehr Ar­beits­plät­ze in Deutsch­land. Im ver­gan­ge­nen Jahr ha­be man 45 000 zu­sätz­li­che Jobs in der IT- und Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che ver­zeich­net, sag­te Achim Berg, Prä­si­dent des Di­gi­tal­ver­bands Bit­kom, am Mitt­woch in Ber­lin. Das sei der his­to­risch stärks­te Be­schäf­ti­gungs­zu­wachs in­ner­halb ei­nes Jah­res. Auch für das lau­fen­de Jahr sieht der Ver­band op­ti­mis­tisch in die Zu­kunft: 2018 wür­den 42 000 neue Ar­beits­plät­ze ge­schaf­fen.

In den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren sei­en in der Bit­kom-Bran­che 150 000 zu­sätz­li­che Jobs ent­stan­den, sag­te Berg. Gleich­zei­tig sei­en in Deutsch­land 55 000 Stel­len für IT-Spe­zia­lis­ten un­be­setzt. Politik und Wirtschaft sei­en hier ge­mein­sam ge­for­dert, sag­te Berg. „Wir müs­sen un­ser Bil­dungs­sys­tem so wei­ter­ent­wi­ckeln, dass in Zu­kunft ge­nü­gend IT-Ex­per­ten zur Ver­fü­gung ste­hen und ins­be­son­de­re die Rol­le von Frau­en in der IT ge­stärkt wird.“

Bei den Um­sät­zen flacht das Wachs­tum in die­sem Jahr ver­mut­lich ein we­nig ab. Im Jahr 2017 stieg der Bran­chen­um­satz noch um 2,2 Pro­zent auf 161,3 Mil­li­ar­den Eu­ro. Im lau­fen­den Jahr soll der Um­satz nur noch um 1,7 Pro­zent auf 164 Mil­li­ar­den Eu­ro zu­le­gen. Grund da­für sei­en leich­te Rück­gän­ge bei der Ver­brau­cher­elek­tro­nik, auch weil in die­sem Jahr kein Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel bei den Spie­le­kon­so­len an­ste­he.

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