Schwaebische Zeitung (Tettnang)

Franz Schu­bert – ei­ne mu­si­ka­li­sche Bio­gra­fie

- Von Pau­la Ko­ners­mann Franz Schubert · Bocholt · Netflix · Amazon Prime · Amazon · Apple Inc · ITV · Facebook · Google · Max Reger

MÜNCHEN (KNA) - Auch oh­ne Pu­bli­kum set­zen die Klang­kör­per des Baye­ri­schen Rund­funks (BR) im De­zem­ber un­ter strik­ter Ein­hal­tung der Hy­gie­ne­vor­ga­ben ih­re Kon­zert­über­tra­gun­gen fort. Das Münch­ner Rund­funk­or­ches­ter wid­met sich in sei­nem zwei­ten Mitt­wochs­kon­zert am 2. De­zem­ber dem Kom­po­nis­ten Franz Schu­bert (Fo­to: dpa). BRKlas­sik über­trägt das Kon­zert um 20.30 Uhr li­ve im Ra­dio und im Vi­deo-Li­ves­tream un­ter www.brklas­sik.de/con­cert.

Un­ter der Lei­tung von Ales­san­dro de Mar­chi sind im Münch­ner Prinz­re­gen­ten­thea­ter In­stru­men­tal­wer­ke und ei­ni­ge von Schu­berts be­rühm­tes­ten Lie­dern wie „Die Fo­rel­le“oder „Erl­kö­nig“zu hö­ren, die von Kom­po­nis­ten wie An­ton We­bern und Max Re­ger or­ches­triert wor­den sind. Prä­sen­tiert wer­den sie von dem Ba­ri­ton Ben­ja­min Appl. Durch das Pro­gramm führt der Schau­spie­ler Udo Wacht­veitl. Als Er­zäh­ler ist der als „Tat­ort“-Kom­mis­sar be­kann­te Künst­ler in­zwi­schen „die“Stim­me der BR-Klas­si­kHör­bio­gra­fi­en.

Strea­m­ing boomt — in Co­ro­na­Zei­ten um­so mehr. Über mög­li­che ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen gibt es bis­lang kei­ne brei­te De­bat­te. Ex­per­ten for­dern ei­ne kri­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung.

Mit­rei­ßen­de Se­ri­en, hin­ter­grün­di­ge Do­kus, Spiel­film­klas­si­ker: Auf Strea­m­ing-Por­ta­len sind all die­se An­ge­bo­te je­der­zeit un­kom­pli­ziert ver­füg­bar. Hin­zu kom­men im­mer mehr Talk-For­ma­te und Spor­tÜber­tra­gun­gen. Der Nut­zer hat all­abend­lich die Qu­al der Wahl, aber auf be­que­me Art. In der Co­ro­na­Pan­de­mie ge­hö­ren Net­flix, Ama­zon Pri­me, App­le TV, Dis­ney+ und Sky zu den wirt­schaft­li­chen Ge­win­nern.

Als „neue Leit­me­di­en“be­zeich­net Mar­cus S. Klei­ner die­se An­bie­ter in sei­nem un­längst ver­öf­fent­lich­ten Buch „Stream­land“. Und weil die Strea­m­ing-Di­ens­te so mäch­tig ge­wor­den sei­en, müs­se über sie de­bat­tiert wer­den: „Bei al­len Dis­kus­sio­nen über Fil­ter­bla­sen und di­gi­ta­len Über­wa­chungs­ka­pi­ta­lis­mus ha­ben wir bis­lang nur die Platt­for­men wie Face­book und Goog­le in den Blick ge­nom­men“, er­klärt der Pro­fes­sor für Me­di­en- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft und Vi­ze­prä­si­dent für Krea­ti­vi­tät und

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