Ver­ein: Di­rek­te De­mo­kra­tie wei­ter aus­bau­en

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WIR IM SÜDEN -

STUTT­GART (lsw) - Der Ver­ein Mehr De­mo­kra­tie sieht wei­te­ren Re­form­be­darf bei In­stru­men­ten der di­rek­ten De­mo­kra­tie im Süd­wes­ten. Zwar zog Lan­des­spre­cher Ed­gar Wun­der am Mon­tag in Stutt­gart ei­ne po­si­ti­ve Bi­lanz der Neue­run­gen, die vor ei­nem Jahr, am 1. De­zem­ber 2015, in Ba­den-Würt­tem­berg in Kraft tra­ten. Die Zahl der Bür­ger­ent­schei­de in den Kom­mu­nen sei von 17 (2015) auf 27 ge­stie­gen. Re­form­be­darf be­ste­he aber nach wie vor bei den Re­ge­lun­gen zu den Bür­ger­be­geh­ren, sag­te Wun­der. Wie in den Vor­jah­ren sei­en auch im lau­fen­den Jahr 38 Pro­zent der Bür­ger­be­geh­ren we­gen re­strik­ti­ver Form­vor­schrif­ten für un­zu­läs­sig er­klärt wor­den. „In Bay­ern be­trägt die­se Un­zu­läs­sig­keits­quo­te nur 15 Pro­zent.“Zu­dem for­der­te Wun­der, For­men der di­rek­ten De­mo­kra­tie auch auf der Land­kreis­ebe­ne zu er­mög­li­chen.

FO­TO: DPA

Ed­gar Wun­der

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