Fi­nanz­kon­zern W&W stellt sei­ne Bank zum Ver­kauf

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WIRTSCHAFT -

LUDWIGSBURG (lsw) - Der Fi­nanz­kon­zern Wüs­ten­rot & Würt­tem­ber­gi­sche (W&W) er­wägt ei­nen Ver­kauf sei­ner Bank. Man stre­be in sei­nen Ge­schäf­ten ei­ne „Fo­kus­sie­rung“an, teil­te das bör­sen­no­tier­te Un­ter­neh­men mit. Mög­lich sei ei­ne Ko­ope­ra­ti­on mit ei­nem Part­ner, aber auch ein Ver­kauf der Bank, ei­ner hun­dert­pro­zen­ti­gen Toch­ter von W&W. W&W be­steht aus den Ver­si­che­run­gen Würt­tem­ber­gi­sche und der Bau­spar­kas­se Wüs­ten­rot. Die Ge­schäfts­tä­tig­keit von Bau­spar­kas­sen war lan­ge ein­ge­schränkt, da­her gab W&W Pfand­brie­fe über sei­ne se­pa­ra­te Wüs­ten­rot-Bank aus und wi­ckel­te das Bau­fi­nan­zie­rungs­ge­schäft über das Fi­nanz­in­sti­tut ab. Weil in­zwi­schen auch Bau­spar­kas­sen die­se Ge­schäf­te über­neh­men kön­nen, ver­la­ger­te W&W sie auf sei­ne Bau­spar­kas­se Wüs­ten­rot – und die Wüs­ten­rot-Bank ver­lor an Be­deu­tung. Hat­te sie noch vor we­ni­gen Jah­ren ei­ne Bi­lanz­sum­me von mehr als zehn Mil­li­ar­den Eu­ro, wa­ren es zu­letzt 1,6 Mil­li­ar­den.

FO­TO:DPA

Den Vor­sitz im Auf­sichts­rat des neu­en Kon­zerns soll Wolf­gang Reitz­le über­neh­men.

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