Vor­sicht bei Kre­dit­ver­glei­chen

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - MULTIMEDIA -

HAMBURG (dpa) – Ver­gleich­spor­ta­le im In­ter­net hel­fen nicht im­mer bei der Su­che nach dem güns­tigs­ten Kre­dit. Der Grund: Die Vor­ein­stel­lun­gen sind für vie­le Ver­brau­cher nicht ge­eig­net, er­klärt das In­sti­tut für Fi­nanz­dienst­leis­tun­gen (iff) in Hamburg nach ei­nem Ver­gleich von fünf Fi­nanz­por­ta­len. So wer­den Kre­dit­an­ge­bo­te in der Re­gel nach dem Zins für Ver­brau­cher mit bes­ter Bo­ni­tät sor­tiert. Die bes­te Bo­ni­tät ha­ben aber nur we­ni­ge, er­klärt das iff. Nut­zen In­ter­es­sen­ten statt­des­sen den üb­li­che­ren 2/3-Zins, er­hal­ten sie oft ein an­de­res Er­geb­nis. Wer ei­nen grö­ße­ren Kre­dit braucht, soll­te sich da­her nicht aus­schließ­lich auf Ver­gleich­spor­ta­le ver­las­sen. „Bes­ser ist es, Sie las­sen sich um­fas­send be­ra­ten“, er­klärt iff-Di­rek­tor Dirk Ul­bricht, et­wa bei der Stif­tung Wa­ren­test oder den Ver­brau­cher­zen­tra­len.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.