Neu­gie­rig und ge­sel­lig

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - SEITE DREI -

Der Wald­rapp (Foto: dpa) er­reicht ei­ne Flü­gel­spann­wei­te von bis zu 1,25 Me­tern. Cha­rak­te­ris­tisch ist der un­be­fie­der­te Schä­del, je­des Tier hat ei­ne in­di­vi­du­el­le Kopf­zeich­nung. Mit dem nach un­ten ge­bo­ge­nen Schna­bel sto­chert er im Bo­den nach Lar­ven und Wür­mern. Der Wald­rapp gilt als neu­gie­rig und ge­sel­lig. Er pflegt ein aus­ge­dehn­tes Be­grü­ßungs­ri­tu­al: Ta­ge­lang um­kreist er die Brut­fel­sen, bis er sei­nen Part­ner ge­fun­den hat. 2005 gab es noch et­wa 500 wild le­ben­de Wald­rap­pe (die meis­ten in ei­nem Na­tio­nal­park in Ma­rok­ko) und 2000 Tie­re in Ge­fan­gen­schaft. (ume)

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