Er­he­bung von Im­mo­bi­li­en­mak­lern: Mitt­ler­wei­le zwei­stel­li­ger Zu­wachs bei Kauf­prei­sen

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WANGEN -

Die Kauf­prei­se für Woh­nungs­ei­gen­tum stei­gen im­mer schnel­ler an. Zu­min­dest geht dies aus ei­ner ak­tu­el­len Er­he­bung des Is­ny­er Im­mo­bi­li­en­bü­ros Igel & Kauf­mann her­vor, das die Markt­la­ge an­hand der beim In­ter­net­por­tal Im­mo­bi­li­en­s­cout 24 ein­ge­stell­ten An­ge­bo­te für die Re­gi­on aus­ge­wer­tet ha­ben. Da­rin wer­den die Ent­wick­lun­gen in Wan­gen, Leut­kirch, Is­ny und Lin­den­berg ver­gli­chen. Laut Igel & Kauf­mann gab es im ers­ten Halb­jahr 2017 den stärks­ten Preis­an­stieg bei Kau­f­im­mo­bi­li­en in Wan­gen. Hier la­gen die An­ge­bo­te um 12,7 Pro­zent hö­her als im Vor­jah­res­halb­jahr. Un­term Strich be­trägt dem­nach ak­tu­ell der durch­schnitt­li­che An­ge­bots­preis 2400 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter. In Lin­den­berg kos­tet Wohn­ei­gen­tum 11,5 Pro­zent mehr als in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2016, das Qua­drat­me­ter-An­ge­bot liegt der­zeit bei 2050 Eu­ro. Um 10,6 Pro­zent klet­ter­ten nach An­ga­ben der Im­mo­bi­li­en­mak­ler in Leut­kirch (ak­tu­ell 1800 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter). In Is­ny lag der An­stieg bei 10,2 Pro­zent (1870 pro Qua­drat­me­ter). Auch die Miet­prei­se sind laut Un­ter­neh­men deut­lich schnel­ler ge­stie­gen als die all­ge­mei­ne In­fla­ti­on oder die Lohn­ent­wick­lung – al­ler­dings längst nicht so stark wie die Prei­se für Ei­gen­tum. Dem­nach klet­ter­ten in Wan­gen die durch­schnitt­li­chen Mie­ten im ers­ten Halb­jahr um 4,3 Pro­zent (eben­falls im Ver­gleich zum Vor­jah­res­halb­jahr). Igel & Kauf­mann be­zif­fert den mo­men­ta­nen Durch­schnitts­miet­preis auf 7,80 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter. Der An­stieg in Is­ny be­trug 5,3 Pro­zent (der­zeit: 6,70 pro Qua­drat­me­ter), je­ner in Leut­kirch lag bei 4,8 Pro­zent (6,60 Eu­ro). In Lin­den­berg stie­gen Mie­ten um 4,4 Pro­zent auf 7,40 Eu­ro. Die von Igel & Kauf­mann er­mit­tel­ten Da­ten be­zie­hen sich auf die An­ge­bots­la­ge. Rechts­si­cher­heit bie­ten sie nicht. Da­zu trägt laut Stadt der zu Jah­res­be­ginn zu­letzt ak­tua­li­sier­te kom­mu­na­le Miet­spie­gel bei. Hier­bei kom­me es auch auf über­prüf­ba­re Merk­ma­le wie die Aus­stat­tung oder die Flä­che ei­ner Woh­nung an. Die im Miet­spie­gel zu­letzt er­ho­be­nen Da­ten be­zo­gen sich auf die Kern­stadt Wan­gens, nicht auf Wohn­raum in den Ort­schaf­ten, in Hei­men oder ge­werb­lich ge­nutz­ten. Dem­nach be­trägt die durch­schnitt­li­che Net­to­mie­te seit dem 1. Ja­nu­ar für Im­mo­bi­li­en, die nicht äl­ter als 20 Jah­re sind, zwi­schen 6,30 und 7,10 Eu­ro. (sz/jps)

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