EU-Flücht­lings­streit hält an

An­sons­ten er­kennt Mer­kel den „Geist neu­er Zu­ver­sicht“

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - ERSTE SEITE -

BRÜS­SEL (epd/dpa) - Der EU-Gip­fel hat den Streit in der Flücht­lings­fra­ge in Eu­ro­pa nicht lö­sen kön­nen. „Wir ha­ben lei­der kei­nen Fort­schritt bei den Fra­gen der Ver­tei­lung in­ner­halb der Eu­ro­päi­schen Uni­on“, sag­te Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) am Frei­tag nach dem zwei­tä­gi­gen Tref­fen der EU-Staats- und Re­gie­rungs­chefs in Brüs­sel bei ei­ner Pres­se­kon­fe­renz mit Frank­reichs Staats­prä­si­dent Em­ma­nu­el Ma­cron. In der EU geht die Ver­tei­lung der bis zu 160 000 Flücht­lin­ge aus Ita­li­en und Grie­chen­land sehr lang­sam vor­an.

An­sons­ten ha­be das Tref­fen ei­nen „Geist neu­er Zu­ver­sicht aus­ge­strahlt“, sag­te Mer­kel. Sie be­kräf­tig­te, dass die Zu­kunft der EU Vor­rang vor den Aus­tritts­ver­hand­lun­gen mit Groß­bri­tan­ni­en ha­ben müs­se. Man ha­be sich des­halb da­mit be­schäf­tigt, „das Fun­da­ment der EU wei­ter zu fes­ti­gen“.

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