Das steht im Tier­schutz­ge­setz und das sagt der Lan­des­tier­schutz­ver­band

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - GEMEINDEN -

Tier­schutz­ge­setz, Tier­hal­tung § 2: Wer ein Tier hält, be­treut oder zu be­treu­en hat, - muss das Tier sei­ner Art und sei­nen Be­dürf­nis­sen ent­spre­chend an­ge­mes­sen er­näh­ren, pfle­gen und ver­hal­tens­ge­recht un­ter­brin­gen, - darf Mög­lich­keit des Tie­res zu art­ge­mä­ßer Be­we­gung nicht so ein­schrän­ken, dass ihm Schmer­zen oder ver­meid­ba­re Lei­den oder Schä­den zu­ge­fügt wer­den, - muss über die für ei­ne an­ge­mes­se­ne Er­näh­rung, Pfle­ge und ver­hal­tens­ge­rech­te Un­ter­brin­gung des Tie­res er­for­der­li­chen Kennt­nis­se und Fä­hig­kei­ten ver­fü­gen.

Der Lan­des­tier­schutz­ver­band weist dar­auf hin, dass Tie­re auf der Wei­de zur Zeit un­be­dingt ge­nü­gend Schat­ten­plät­ze und aus­rei­chend Trink­was­ser be­nö­ti­gen. Wei­de­tie­re lei­den dem­nach oft noch stär­ker als Men­schen an den Fol­gen zu in­ten­si­ver Son­nen­und Hit­ze­ein­wir­kung. Feh­len na­tür­li­che Schat­ten­spen­der wie dich­te Laub­bäu­me, oder bie­ten die­se nicht ge­nü­gend Schat­ten für al­le Tie­re der Grup­pe gleich­zei­tig, müss­ten zu­sätz­li­che Schat­ten­plät­ze ge­schaf­fen wer­den. Auch hef­ti­ge Ge­wit­ter mit gro­ßen Ha­gel­kör­nern könn­ten ei­ne ech­te Ge­fahr für die Tie­re wer­den. Aus Si­cher­heits­grün­den soll­te des­we­gen im­mer ist ein schüt­zen­der Un­ter­stand vor­han­den sein, so der Ver­band. „Ei­ne weit­aus sinn­vol­le­re Maß­nah­me ist na­tür­lich, die Tie­re über die Mit­tags­hit­ze in den Stall zu ho­len und nur am frü­hen Mor­gen oder spä­ten Abend bzw. über Nacht auf die Wei­de oder Kop­pel zu las­sen“, rät Mar­ti­na Klaus­mann vom Lan­des­tier­schutz­ver­band. (sz)

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