Face­book-Ge­setz kommt

In­ter­net-Platt­for­men müs­sen Hass­kom­men­ta­re lö­schen

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - ERSTE SEITE -

BER­LIN (epd) - So­zia­le Netz­wer­ke wie Face­book, Twit­ter oder Youtu­be müs­sen künf­tig rechts­wid­ri­ge Has­sund Hetz­kom­men­ta­re kon­se­quent lö­schen. Als ers­tes Par­la­ment über­haupt ver­ab­schie­de­te der Bun­des­tag am Frei­tag ein Ge­setz ge­gen Hass und Ver­leum­dung auf den Platt­for­men. Kri­ti­ker be­fürch­ten ei­ne Ein­schrän­kung der Mei­nungs­frei­heit.

Bei der letz­ten Sit­zung vor der Som­mer­pau­se ver­ab­schie­de­te der Bun­des­tag mit den Stim­men der Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on das Netz­werk­durch­set­zungs­ge­setz (Net­zDG). Zu­vor hat­ten SPD und Uni­on ei­ne Rei­he von Än­de­run­gen durch­ge­setzt. Das so­ge­nann­te Face­book-Ge­setz ver­pflich­tet die Platt­form-Be­trei­ber, von Nut­zern ge­mel­de­te Bei­trä­ge mit of­fen­sicht­lich rechts­wid­ri­gem In­halt bin­nen 24 St­un­den zu lö­schen. Für an­de­re rechts­wid­ri­ge In­hal­te er­hal­ten sie sie­ben Ta­ge Zeit.

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