Ver­miss­te im All­gäu

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - BLICK INS ALLGÄU -

Fäl­le Na­he­zu al­le Ver­miss­ten im All­gäu – im Jahr 2015 wa­ren es et­wa 900 – tau­chen bald wie­der auf oder wer­den von der Po­li­zei ge­fun­den, teilt Chris­ti­an Eckel mit. Meis­tens han­delt es sich um Per­so­nen, die mut­maß­lich me­di­zi­ni­scher Hil­fe be­dür­fen (et­wa Sui­zid­ver­dacht oder De­menz). De­fi­ni­ti­on Ein Ver­miss­ter ist laut Po­li­zei ei­ne Per­son, die ih­ren ge­wohn­ten Le­bens­kreis ver­las­sen hat, de­ren Auf­ent­halts­ort un­be­kannt ist und bei der ei­ne Ge­fahr für Leib und Le­ben an­ge­nom­men wird. Min­der­jäh­ri­ge ha­ben nicht wie Er­wach­se­ne das Recht, ih­ren Auf­ent­halts­ort selbst zu be­stim­men. Sind sie ver­schwun­den, wird die Po­li­zei so­fort ak­tiv. Su­che Um ei­nen Ver­miss­ten zu fin­den, fragt die Po­li­zei zum Bei­spiel im per­sön­li­chen Um­feld und in Kran­ken­häu­sern nach, ver­an­stal­tet Such­ak­tio­nen, in äu­ßerst sel­te­nen Fäl­len fahn­det sie öf­fent­lich. (kam)

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