Wür­ge­schlan­ge noch nicht ge­fun­den

Tier in Ba­ind­ter Wei­her bis­lang noch nicht ge­fasst – Land­rats­amt: Kein Such­auf­trag

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - OBERSCHWABEN -

RAVENSBURG (jab/dpa) - Die an­geb­li­che Wür­ge­schlan­ge, die im un­te­ren ab­ge­bro­che­nen Wei­her in Ba­indt von ei­ner Zeu­gin ge­sich­tet wor­den ist, wur­de noch nicht ge­fun­den. Es kur­sie­ren Ge­rüch­te, wo­nach das For­st­amt Ravensburg ein me­ter­lan­ges Tier ge­fan­gen ha­be.

Nach In­for­ma­tio­nen der „Schwä­bi­schen Zei­tung“ist al­ler­dings noch kei­ne Schlan­ge ge­fun­den wor­den. Am Frei­tag konn­te das Land­rats­amt noch nicht sa­gen, wie lan­ge die Warn­schil­der am Ufer des Wei­hers ste­hen blei­ben. Die mys­te­riö­se Schlan­ge be­schäf­tigt in­des auch die Men­schen in den so­zia­len Netz­wer­ken. Ein Face­book-Nut­zer ver­mu­tet, dass es sich bei dem Tier um ei­nen Aal han­delt, der schon seit Jah­ren in dem Wei­her lebt. An­de­re Le­ser hal­ten die Schlan­ge le­dig­lich für ein Hirn­ge­spinst.

Die Schlan­gen­ken­ne­rin El­ke Ka­ran­ta­nis aus Ravensburg will das Tier genau ge­se­hen und auch fast er­wischt ha­ben. „Ich bin mir ganz si­cher“, meint sie. Ka­ran­ta­nis geht da­von aus, dass es sich um ei­ne knapp 2,50 Me­ter lan­ge Boa Con­stric­tor han­delt. Die Schlan­gen­freun­din ver­mu­tet, dass die Schlan­ge aus­ge­setzt wur­de. „Das pas­siert lei­der im­mer öf­ter.“Angst brau­che al­ler­dings nie­mand zu ha­ben. „Die greift nicht an – ma­xi­mal Meer­schwein­chen.“Ka­ran­ta­nis will ei­ge­nen an­ga­ben zu­fol­ge in den nächs­ten Ta­gen mit dem Boot auf Su­che ge­hen. „Mir tut das Tier leid“, sagt sie. Schlan­gen­ken­ne­rin El­ke Ka­ran­ta­nis sucht seit zwei Wo­chen nach der Schlan­ge.

FO­TO: KÄSTLE/DPA

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