1:6, 5:7 – ge­gen Je­le­na Swi­to­li­na fin­det Ca­ri­na Witt­höft zu spät zu ih­rem Spiel

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - SPORT -

Ca­ri­na Witt­höft bleibt die Tür zur zwei­ten Wim­ble­don-Wo­che ver­sperrt, die 22-jäh­ri­ge Ham­bur­ge­rin un­ter­lag der Welt­rang­lis­ten­fünf­ten Je­le­na Swi­to­li­na aus der Ukrai­ne am Frei­tag mit 1:6, 5:7. „Ich hat­te un­heim­lich Pro­ble­me, ins Match zu fin­den, aber die Chan­ce war da“, sag­te Witt­höft: „Ich war zu­erst viel zu an­ge­spannt. Im zwei­ten Satz ha­be ich ver­sucht, lo­cke­rer zu wer­den. Ich weiß, ich hät­te mehr raus­ho­len kön­nen.“Swi­to­li­na al­ler­dings ha­be „un­glaub­lich ge­spielt und mir nichts ge­schenkt“.

Auch im fünf­ten An­lauf ver­pass­te Witt­höft da­mit den Sprung ins Ach­tel­fi­na­le bei ei­nem der vier größ­ten Ten­nis­tur­nie­re der Welt. Hat­te sie bei den French Open An­fang Ju­ni noch im ers­ten Satz ge­gen die tsche­chi­sche Top-Spie­le­rin Ka­ro­li­na Plis­ko­va mit­ge­hal­ten, kämpf­te sie sich ge­gen Swi­to­li­na spät ins Match. Doch ver­geb­lich. Nach 71 Mi­nu­ten war die Par­tie be­en­det – auch weil Witt­höft ih­re Mög­lich­kei­ten im zwei­ten Durch­gang nicht nutz­te. Zwar dreh­te sie auf, als sie beim Stand von 2:4 die Nie­der­la­ge vor Au­gen hat­te, ver­pass­te bei ei­ge­nem Auf­schlag je­doch den Satz­aus­gleich. Swi­to­li­na be­sann sich, zog das Tem­po an und hol­te sich Satz und Sieg. (SID/dpa)

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