Bay­ernLB zahlt we­gen For­mel-1-Af­fä­re

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WIRTSCHAFT -

MÜNCHEN (dpa) - Im jah­re­lan­gen Streit um den Be­ste­chungs­skan­dal bei der For­mel 1 zahlt die Bay­ernLB ei­nem Me­dien­be­richt zu­fol­ge ei­ne Mil­lio­nen­sum­me an Con­stan­tin Me­di­en und die Er­ben des ver­stor­be­nen Un­ter­neh­mers Leo Kirch. Ein Spre­cher der staat­li­chen Bank be­stä­tig­te die Zah­lung, über die De­tails sei Still­schwei­gen ver­ein­bart wor­den. Zu­erst hat­te die „Welt am Sonn­tag“dar­über be­rich­tet. Die Zei­tung schreibt, dass die Bay­ernLB ei­ne nied­ri­ge zwei­stel­li­ge Mil­lio­nen­sum­me zah­le. Der Streit mit Con­stan­tin reicht weit zu­rück und ist ei­ne Fol­ge des Un­ter­gangs des Kirch-Im­pe­ri­ums. Nach der Kir­chP­lei­te wa­ren die von Kirch ge­hal­te­nen An­tei­le an der For­mel 1 als Pfand an die Bay­ernLB ge­fal­len. Die Con­stan­tin Me­di­en AG war Rechts­nach­fol­ger der frü­he­ren For­mel-1Rech­te-In­ha­be­rin EM.TV, an der Kirch be­tei­ligt war. Con­stan­tin hat­te ar­gu­men­tiert, die Rech­te sei­en deut­lich zu bil­lig an CVC ver­kauft wor­den. Con­stan­tin sei da­durch ein ho­her Ge­winn ent­gan­gen.

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