Schluck­be­schwer­den sind im Al­ter häu­fig

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - GESUNDHEIT -

KÖNIGSTEIN (dpa) - Man­che Men­schen spü­ren stän­dig ei­nen Kloß im Hals, an­de­re ver­schlu­cken sich häu­fig. Im Al­ter ist das nicht un­ge­wöhn­lich, wie die Zeit­schrift „Na­tur­arzt“er­klärt. Am Schlu­cken sind meh­re­re Mus­keln be­tei­ligt, die zu­sam­men­spie­len müs­sen. Mit der Zeit ar­bei­ten sie nicht mehr so ko­or­di­niert wie in jun­gen Jah­ren. Aber auch Jün­ge­re ha­ben ge­le­gent­lich mit Schluck­stö­run­gen zu kämp­fen. Dann steckt al­ler­dings meist ei­ne Er­kran­kung da­hin­ter: Ty­pisch sind Ent­zün­dun­gen im Mund- und Rau­chen­raum oder Kehl­kopf so­wie Schild­drü­sen- und Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen. Manch­mal hat die Dys­pha­gie – wie die Schluck­stö­rung in der Fach­spra­che heißt – auch ei­ne psy­cho­so­ma­ti­sche Ur­sa­che. Nur in sel­te­nen Fäl­len ge­hen die Be­schwer­den auf ei­nen Tu­mor zu­rück. Wer Pro­ble­me hat, soll­te die Ur­sa­che bei ei­nem Fach­arzt für HNO ab­klä­ren las­se

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