Mor­gend­li­che Strom­aus­fäl­le rund um Wan­gen

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - WANGEN -

WAN­GEN (sz) - Am Di­ens­tag­mor­gen um kurz vor 7 Uhr kam es fast zeit­gleich zu Strom­aus­fäl­len im Span­nungs­netz der Net­ze BW rund um Wan­gen, wie der Ver­teil­netz­be­trei­ber in ei­ner Mit­tei­lung be­kannt gab. Ur­sa­che war zum ei­nen ein de­fek­ter Über­span­nungsa­blei­ter an ei­nem Frei­lei­tungs­mast in Mit­ten­wei­ler. In Deu­chel­ried fie­len zu­dem zwei Erd­ka­bel­strän­ge im Be­reich der Kir­che aus.

„Es ist häu­fig so, dass auf ei­nen Feh­ler im Netz ein wei­te­rer so ge­nann­ter Fol­ge­feh­ler auf­tritt. Ob die Erd­ka­bel­strän­ge in Deu­chel­ried oder der Über­span­nungsa­blei­ter in Mit­ten­wei­ler den Ur­sprung bil­de­ten, lässt sich nicht sa­gen“, er­klär­te Ul­rich Stark von Net­ze BW. Be­trof­fen wa­ren Haus­hal­te und Be­trie­be in den Ort­schaf­ten und Wei­lern im Nord­os­ten Wan­gens bis Rat­zen­ried. Im Süd­wes­ten reich­te der Strom­aus­fall vom Orts­rand Amt­zells über Gei­sel­harz bis Nie­der­wan­gen.

Dort ge­lang es der Be­reit­schaft, durch Schalt­maß­nah­men in Ab­stim­mung mit der Netz­leit­stel­le Ravensburg die Ver­sor­gung be­reits zwi­schen 7.18 Uhr und 7.36 Uhr wie­der her­zu­stel­len. In Deu­chel­ried wa­ren zu­nächst die be­trof­fe­nen Lei­tungs­ab­schnit­te zu iden­ti­fi­zie­ren, be­vor ab 7.30 Uhr die An­schlüs­se Zug um Zug wie­der ans Netz ge­hen konn­ten. Um 9 Uhr be­stand wie­der Voll­ver­sor­gung, heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung.

Wäh­rend der De­fekt in Mit­ten­wei­ler bei der Sicht­kon­trol­le so­fort zu er­ken­nen war, soll zur ge­nau­en Lo­ka­li­sie­rung der Feh­ler­stel­len in Deu­chel­ried ein Ka­bel­mess­wa­gens ein­ge­setzt wer­den. Das Un­ter­neh­men kün­dig­te an, dass spä­tes­tens am Mitt­woch die be­schä­dig­ten Ka­bel re­pa­riert wer­den.

Über­span­nungsa­blei­ter schüt­zen an Über­gangs­stel­len von Frei­lei­tun­gen zu Erd­ka­beln das Netz vor un­er­wünsch­ten Ef­fek­ten, bei­spiels­wei­se nach Blitz­schlag, wo­bei sie be­schä­digt wer­den kön­nen. Erd­ka­bel sind ge­ne­rell viel we­ni­ger stö­rungs­an­fäl­lig. Den­noch kann es zu Erd­schlüs­sen kom­men – et­wa durch spit­ze St­ei­ne im Erd­reich, Erd­be­we­gun­gen, die die Ka­bel ver­schie­ben oder mög­li­cher­wei­se durch bei der Ver­le­gung nicht be­merk­te Be­schä­di­gun­gen.

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