Ei­ni­ge Glanz­rol­len

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - KULTUR -

„Fahr­stuhl zum Scha­fott“(Ki­no­start 1958): Lou­is Mal­les Thril­ler ver­schafft Mo­reau den in­ter­na­tio­na­len Durch­bruch. Ge­mein­sam mit Lieb­ha­ber Ju­li­en plant sie dar­in, ih­ren Ehe­mann zu er­mor­den. „Ju­les und Jim“(1962): François Truf­fauts Ge­schich­te ei­ner un­ge­wöhn­li­chen Drei­er­be­zie­hung wird zu ei­nem ih­rer größ­ten Er­fol­ge. Zwei Freun­de ver­lie­ben sich in die­sel­be Frau. „Ta­ge­buch ei­ner Kam­mer­zo­fe“(1964): In Lu­is Buñu­els Sa­ti­re auf die fran­zö­si­sche Bour­geoi­sie kommt Mo­reau als Di­enst­mäd­chen in ein herr­schaft­li­ches Haus. Dort ist nichts, wie es zu­nächst scheint. „Die Zeit, die bleibt“(2005): Mo­reau spielt die Groß­mut­ter ei­nes krebs­kran­ken jun­gen Fo­to­gra­fen, dem nur noch we­ni­ge Wo­chen zu le­ben blei­ben. „Ei­ne Da­me in Pa­ris“(2012): In ei­nem ih­rer letz­ten Fil­me bril­liert Jean­ne Mo­reau als herrsch­süch­ti­ge al­te Frau, die ih­ren Lieb­ha­bern nach­trau­ert. (dpa)

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