Tau­sen­de Be­su­cher ge­nie­ßen vier Ta­ge

Wet­ter­glück und gu­te Stim­mung do­mi­nie­ren das Her­gens­weil­er­fest

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - REGION - Von Su­si Don­ner

HER­GENS­WEI­LER – Sonn­tag­abend im Fest­zelt. Die letz­te Band des Her­gens­weil­er­fes­tes 2017, „Die 4 lus­ti­gen 5“, hat längst zu spie­len auf­ge­hört. Die Be­su­cher sind heim­ge­gan­gen. Die Mu­si­kan­ten sit­zen noch zu­sam­men. Ge­nie­ßen das gu­te Ge­fühl ein vier­tä­gi­ges Fest mit ins­ge­samt meh­re­ren Tau­send Be­su­chern fried­lich und er­folg­reich über die Büh­ne ge­bracht zu ha­ben. Nach­glü­hen nen­nen sie das.

Den ge­lun­ge­nen Fest­auf­takt am Don­ners­tag mit „Die Inns­bru­cker Böh­mi­schen“topp­ten am Frei­tag die „Le­der­re­bel­len“. Das Zelt war voll. „Wir muss­ten es so­gar kurz­zei­tig sper­ren, so groß war der An­drang“, er­zählt ein mü­der aber glück­li­cher Ger­hard Bing­ger, der Vor­sit­zen­de des ver­an­stal­ten­den Mu­sik­ver­eins. „Die Stim­mung war gi­gan­tisch. Das kann man sich kaum vor­stel­len, wie die Le­der­re­bel­len das Zelt rock­ten.“

Am Sams­tag führ­te dann ei­ne er­staun­lich gro­ße An­zahl an Mu­si­kan­ten den Kin­der­fest­um­zug an – ob­wohl sie doch ei­gent­lich al­le Hän­de voll mit der Durch­füh­rung des Her­gens­weil­er­fes­tes zu tun hat­ten. Aber das las­sen sie sich tra­di­tio­nell nicht neh­men, den jüngs­ten Dorf­be­woh­nern die Eh­re zu er­wei­sen, und spiel­ten dann auch noch mit ih­rem Di­ri­gen­ten Wolf­gang Kä­ser am Fest­platz zum Kin­der­fest­lied so­wie zur Bay­ern- und zur Deutsch­land­hym­ne auf.

Der Sams­tag­abend war bei frei­em Ein­tritt ein Fest der Ge­ne­ra­tio­nen. Die Mu­sik­ka­pel­le Rog­gen­zell spiel­te. Im und um das Zelt her­um herrsch­te ein leich­tes und be­schwing­tes Le­bens­ge­fühl. Vie­le Kin­der durf­ten mit den El­tern zu­sam­men län­ger un­ter­wegs sein. „Ehr­lich, das war ein­fach ein ge­nia­les Fest“, schwärmt Bing­ger. „Zu­erst sa­ßen al­le ge­müt­lich zur Blas­mu­sik zu­sam­men und spä­ter mach­te die Band Hin­der­vier Par­ty­stim­mung.“Ganz über­wäl­tigt ist er, wenn er vom Fest­sonn­tag spricht, der eben­falls bei frei­em Ein­tritt statt­fand. Der Früh­schop­pen nach der Fest­mes­se, samt dem Bull­dog- und Schlep­per­tref­fen, sei schon enorm gut be­sucht ge­we­sen. „OHO – Die Blas­mu­sik“ha­be für ei­ne tol­le At­mo­sphä­re ge­sorgt.

Aber end­gül­tig den Bo­den aus dem Fass ha­be die lus­ti­ge Ver­eins­olym­pia­de ge­schla­gen. „Ich kann mich nicht er­in­nern, dass wir da­zu schon mal so vie­le Zu­schau­er ge­habt hät­ten, das war echt der Ham­mer.“Ein sol­cher sei auch das Wet­ter ge­we­sen: „Wir hat­ten rich­tig Glück da­mit.“Ab­schlie­ßend sei es ihm ein ech­tes An­lie­gen, sich bei al­len Hel­fern zu be­dan­ken. Vie­le näh­men sich von Zelt­auf­bau bis Zelt­ab­bau so­gar Ur­laub. „Auch da­mit zei­gen sie ganz stark ih­re Ver­bun­den­heit zum Her­gens­weil­er­fest.“

FO­TO: SU­SI DON­NER

Die Mu­si­kan­ten des Mu­sik­ver­eins Her­gens­wei­ler be­glei­te­ten – ob­wohl sie als Ver­an­stal­ter des Her­gens­weil­er­fes­tes al­le Hän­de voll zu tun hat­ten – den Um­zug und den Fest­akt des Kin­der­fes­tes.

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