Über­wei­sung be­kommt man nur schwie­rig zu­rück

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - REGION -

Ein Last­schrift­ver­fah­ren kann bis zu acht Wo­chen nach­dem das Geld vom ei­nen Kon­to aufs an­de­re ge­langt ist rück­gän­gig ge­macht wer­den. Ganz an­ders ist das im Fal­le ei­ner Über­wei­sung, wie Andre­as Rad­mül­ler, Pres­se­spre­cher der Kreis­spar­kas­se Mem­min­gen-Lindau-Min­del­heim, weiß. Wer sein Geld zu­rück­ha­ben will, muss so schnell wie mög­lich han­deln. „Man kann das Geld zu­rück­ho­len, be­vor es beim Emp­fän­ger lan­det“sagt Rad­mül­ler im Ge­spräch mit der LZ. Da­zu soll­ten sich Be­trof­fe­ne, wenn ih­nen ei­ne fal­sche Über­wei­sung auf­fällt, so schnell wie mög­lich mit ih­rer Bank in Ver­bin­dung set­zen. Denn an­sons­ten bleibt nur, den Be­trag über ei­ne Nach­fra­ge beim Emp­fän­ger wie­der zu be­kom­men. „Da­zu braucht es aber die Zu­stim­mung des Emp­fän­gers“, er­klärt Rad­mül­ler. Und die dürf­te im Fall ei­nes Be­trugs nur schwie­rig zu be­kom­men sein.

(jule)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.