Mi­nis­ter Hauk: „Kau­fen Sie von da­heim!“

Kam­pa­gne des Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums – Auf­takt­ver­an­stal­tung in Ra­vens­burg

Schwaebische Zeitung (Wangen) - - OBERSCHWABEN - Von Ka­trin Neef

RA­VENS­BURG - Wer Le­bens­mit­tel aus hei­mi­scher Pro­duk­ti­on kauft, be­kommt nicht nur gu­te Qua­li­tät und schont das Kli­ma, son­dern stärkt auch den ein­hei­mi­schen Bau­ern den Rü­cken. Die­se Bot­schaft möch­te der ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Pe­ter Hauk un­ters Volk brin­gen. Sein Mi­nis­te­ri­um hat zu die­sem Zweck die Kam­pa­gne „Na­tür­lich. Von da­heim“ge­star­tet. Zur Auf­takt­ver­an­stal­tung auf dem Holz­markt in Ra­vens­burg gab es am Di­ens­tag ei­nen klei­nen Markt mit Pro­duk­ten re­gio­na­ler Er­zeu­ger.

Gemüse, Kä­se, Brot, Wurst und so­gar Bier bo­ten die re­gio­na­len Pro­du­zen­ten auf dem Holz­markt an – und der Mi­nis­ter pro­bier­te sich zu­sam­men mit OB Da­ni­el Rapp ein­mal quer durchs Sor­ti­ment. Hauk lob­te den fei­nen Ge­schmack des All­gäu­er Kä­ses, ließ sich die an­ti­bio­ti­ka­f­reie Tier­hal­tung er­klä­ren und er­fuhr, dass Au­ber­gi­nen im­mer mehr in Mo­de kom­men.

Ar­beit der Bau­ern schät­zen

Doch Pe­ter Hauk war nicht nur zum Es­sen und Trin­ken ge­kom­men. „Kau­fen Sie von da­heim!“, for­der­te er die Zu­hö­rer sei­ner kur­zen An­spra­che auf. „Äp­fel von hier sind bes­ser als Bi­oäp­fel aus Über­see.“Die hei­mi­schen Bau­ern stün­den mit ih­ren Pro­duk­ten für Si­cher­heit, Ver­läss­lich­keit und Ehr­lich­keit. „Wir wol­len mit un­se­rer Kam­pa­gne die Ar­beit un­se­rer Land­wir­te und die Mü­he und den Ein­satz der bäu­er­li­chen Fa­mi­li­en für die vie­len sehr guten Pro­duk­te, die un­ser Land zu bie­ten hat, vor­stel­len“, so Hauk. Letzt­end­lich ge­he es auch dar­um, der hei­mi­schen Land­wirt­schaft lang­fris­tig ein wirt­schaft­li- ches Aus­kom­men zu er­mög­li­chen.

Vie­le der Pas­san­ten, die sich auf dem klei­nen Markt ein­ge­fun­den hat­ten, fan­den das un­ter­stüt­zens­wert – auch wenn ein Mann ver­mu­te­te, dass „die gro­ße Mas­se halt doch im Dis­coun­ter ein­kauft“. Ei­ne Blitz­um­fra­ge in der In­nen­stadt zeig­te: Das Be­wusst­sein für Re­gio­na­li­tät, na­tür­li­che Pro­duk­te und Qua­li­tät scheint doch recht groß zu sein. Drei Vier­tel der Be­frag­ten ga­ben an, auf die­se Din­ge zu ach­ten.

Das Mi­nis­te­ri­um will die­se Bot­schaft mit zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen, Pla­ka­ten im gan­zen Land und Ge­mein­schafts­ak­tio­nen im Le­bens­mit­tel­ein­zel­han­del ver­brei­ten. Auch ei­ne Hof­la­den-App für Smart­pho­nes soll er­ar­bei­tet wer­den, mit der man übe­r­all im Land den nächst­ge­le­ge­nen Hof­la­den fin­den kann. Hier­für kann je­der auf der In­ter­net­sei­te www.von-da­heim.de/hof­la­eden-in­ba­den-wu­erttem­berg sei­nen Lieb­lings­hof­la­den mel­den.

FO­TO: KA­TRIN NEEF

Gemüse, Kä­se, Brot: Der ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Pe­ter Hauk (rechts) pro­biert sich zu­sam­men mit OB Da­ni­el Rapp ein­mal quer durchs Sor­ti­ment.

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