ALPI MARITTIME

Ge­nuss­vol­les Wan­dern in den Seealpen

So is(s)t Italien - - PRONTO! - Text: Jörg Kar­weick

Ma­le­ri­sche Berg­gip­fel ra­gen ma­jes­tä­tisch in den Him­mel. Hier in den Seealpen des Pie­mont heißt uns die Na­tur auf ih­re schöns­te Art und Wei­se will­kom­men. Wan­der­we­ge und Or­te, ge­spickt mit uri­gen Re­stau­rants und Berg­hüt­ten, las­sen un­ser Herz auf­ge­hen – ein Er­leb­nis für al­le Sin­ne!

Der Na­tur­park Alpi Marittime ist ein ech­tes Wan­der­pa­ra­dies und noch im­mer ein Ge­heim­tipp. Im Wes­ten der Re­gi­on Pie­mont er­stre­cken sich die Al­pen in wei­tem Bo­gen bis zum Mit­tel­meer, ein El­do­ra­do für Na­tur­lieb­ha­ber, das vol­ler Über­ra­schun­gen steckt. Und das be­zieht den Gau­men­kit­zel mit ein. Schon die An­fahrt ist ein Er­leb­nis. Die Stra­ße führt ge­mäch­lich durch die leuch­tend grü­ne Ebe­ne, durch die sich der Fluss Stu­ra schlän­gelt, vor­bei am Städt­chen Cu­neo. Hier lohnt ei­ne Pau­se, um auf der ele­gan­ten und von Ar­ka­den ge­säum­ten Piaz­za Galim­ber­ti sei­nen Cap­puc­ci­no zu ge­nie­ßen. Die Ber­ge, hier Seealpen ge­nannt, bie­ten da­bei ei­ne im­po­san­te Ku­lis­se. Ob­wohl noch gut 30 km ent­fernt, er­schei­nen die Drei­tau­sen­der zum Grei­fen nah. Ma­jes­tä­tisch er­he­ben sich Mon­te Mat­to, Mon­te Ar­gen­te­ra und Col­le Ge­las. Ih­re Gip­fel kön­nen noch bis weit in den Som­mer hin­ein schnee­be­deckt sein.

Mensch und Tier: auf Schritt und Tritt ver­eint

Der Na­tur­park Alpi Marittime um­fasst 27832,24 Hekt­ar. 2016 mit dem be­nach­bar­ten Na­tur­park Mar­gua­reis zu­sam­men­ge­legt, grenzt er auch an den fran­zö­si­schen Na­tio­nal­park Mer­can­tour und ist da­mit das Herz­stück ei­ner der größ­ten ge­schütz­ten Na­tur­re­gio­nen Eu­ro­pas mit über 2000 Pflan­zen­ar­ten, von de­nen 40 nur hier hei­misch sind. Nicht um­sonst wur­de die­se reiz­vol­le Ge­gend zum Jagd­re­vier der ita­lie­ni­schen Kö­ni­ge aus­ge­wählt. Dies ist der Le­bens­raum von Gäm­sen, St­ein­bö­cken, Ad­lern, Bart­gei­ern und Mur­mel­tie­ren. Und die kom­men hier so zahl­reich vor, dass sie dem Wan­de­rer auf Schritt und Tritt über den Weg lau­fen. Aber auch zum Trek­king und Rad­fah­ren lädt der Na­tur­park ein.

TRAUM­HAFT Die glas­kla­ren Se­en der Fre­ma­mor­ta: ein Ort der Ru­he und Ge­las­sen­heit, weit oben in den Ber­gen

1 MITREISSEND Von Flüs­sen und Bä­chen ge­säum­te Ber­gidyl­le in den Seealpen 2 ZUM GREI­FEN NAH Der Na­tio­nal­park bie­tet op­ti­ma­le Be­din­gun­gen für hei­mi­sche Tie­re wie St­ein­bö­cke, Gäm­sen & Co. 1

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