Sag‘ zum Ab­schied lei­se „ ser­vus“: 70 Jah­re AKG sind Ge­schich­te

Stereoplay - - Spezial Kopfhörertechnik -

Das ös­ter­rei­chi­sche Tra­di­ti­ons- Un­ter­neh­men AKG soll noch bis zum En­de die­ses Ge­schäfts­jah­res in in­ter­na­tio­na­len „ Kom­pe­tenz­zen­tren“auf­ge­hen. Das be­deu­tet das Aus für die Ent­wick­lung und Pro­duk­ti­on in der Do­nau- Me­tro­po­le, wo zu­letzt über 130 Leu­te be­schäf­tigt wa­ren. So ver­kün­de­te es im letz­ten Jahr der Har­man- Kon­zern – seit 1993 Be­sit­zer des Mi­kro­fon- und Kopf­hö­rer- Spe­zia­lis­ten. Von Dr. Ru­dolf Goe­ri­ke und In­ge­nieur Ernst Pless 1947 in Wi­en ge­grün­det, ent­wi­ckelt sich die „ Akus­ti­sche und Ki­no- Ge­rä­te Ge­sell­schaft“rasch zum welt­weit ge­schätz­ten Mi­kro­fon­her­stel­ler. Die hand­ge­fer­tig­ten Pro­duk­te sind schon bald nicht mehr aus Ra­dio­sta­tio­nen, Thea­tern und Jazz Clubs weg­zu­den­ken. Ganz hoch hin­aus kommt AKG An­fang der 90erJah­re. Die Ös­ter­rei­cher be­tei­lig­ten sich an ei­nem For­schungs­pro­jekt auf der rus­si­schen Raum­sta­ti­on MIR. Mit ih­rem un­kon­ven­tio­nel­len, rund­um of­fe­nen Kopf­hö­rer K1000 wird der Zu­sam­men­hang zwi­schen räum­li­chem Hö­ren und Schwe­re­lo­sig­keit er­forscht. Da­zu ent­wi­ckelt AKG un­ter an­de­rem ei­nen Kopf­hö­rer­pro­zes­sor, der mit He­adt­racking sei­ner Zeit nicht nur von der Flug­hö­he mei­len­weit vor­aus ist. Was In­no­va­tio­nen und Awards be­trifft, ist AKG heu­te un­ab­hän­gig vom Wan­del hin­ter den Ku­lis­sen vi­tal wie eh und je.

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