Har­mo­nie ist al­les

Stereoplay - - Musik Pop -

Ben­ny An­der­son spielt seit mehr als sechs Jahr­zehn­ten Kla­vier. Fast eben­so lan­ge kom­po­niert er und hört vor al­lem zu, was an­de­re ma­chen. Die Neu­gier des Jun­gen, der mit sechs Jah­ren ein Ak­kor­de­on ge­schenkt be­kam und die schwe­di­sche Volks­mu­sik er­forsch­te, der Spaß des Te­enagers, der bei der Pop- Band Hep Stars in die Tas­ten klopf­te, die Läs­sig­keit des Stars, der für Abba ei­ne fa­mo­se Me­lo­die nach der an­de­ren er­dach­te – das und noch viel mehr läuft in sei­nen Fin­gern zu­sam­men, wenn er sich an den Fa­zio­li setzt, um der In­spi­ra­ti­on frei­en Lauf zu las­sen. Be­lauscht man ihn, wie er un­be­glei­tet die Welt der Har­mo­nie er­kun­det, dann stellt sich ein Lä­cheln ein. Denn An­der­son hat Vor­bil­der, ein biss­chen Grieg, viel Volks­mu­sik und Ca­ba­ret, die er in sei­ne Song­wel­ten ein­fügt. Er hat die Ge­las­sen­heit, un­be­ein­druckt über den Reiz des Vir­tuo­sen hin­weg­zu­ge­hen, ob­wohl er ge­stal­te­risch weit aus­ho­len könn­te.

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