Städ­te­rei­sen

Pal­ma de Mallor­ca - Ar­tà - Linz

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Wenn die Ka­the­dra­le der In­sel­haupt­stadt vom Flug­zeug­fens­ter aus sicht­bar ist, tren­nen die Be­su­cher nur noch we­ni­ge Mi­nu­ten vom Flair ei­ner lie­bens­wer­ten Stadt.

Ge­schichts­träch­ti­ge Bau­ten und mo­der­ner Li­fe­style, ein­ge­rahmt vom traum­haft schö­nen tür­kis­blau­en Meer, ent­fal­ten ih­ren Charme zu je­der Jah­res­zeit. Da­mit es so bleibt, for­dern Ein­hei­mi­sche zu­recht ei­nen re­spekt­vol­len Um­gang mit ih­rer Kul­tur und ih­ren Res­sour­cen.

Die Stadt ist sehr um ein bes­se­res Image be­müht, er­klärt To­ni Gó­mez Cer­dà vom Tou­ris­mus­ver­band. Ho­tels schu­len ih­re Mit­ar­bei­ter und in­ves­tie­ren in ih­re Un­ter­künf­te, um ei­ne hö­he­re Ka­te­go­rie zu be­kom­men. Mehr Po­li­zei und neue Ge­set­ze ge­gen Al­ko­hol­miss­brauch tre­ten ge­gen das Bal­ler­mann-Image an.

Wir wa­ren zu Fuß und mit dem Bus un­ter­wegs, um die Stadt zu er­le­ben und uns von der Le­bens­freu­de ih­rer Be­woh­ner an­ste­cken zu las­sen.

AN­KOM­MEN

Der in­ter­na­tio­na­le Flug­ha­fen Son Sant Jo­an liegt nur et­wa zehn Au­to­mi­nu­ten vom Zen­trum ent­fernt, ei­ne Tat­sa­che, die Pal­ma ins­be­son­de­re für Städ­te­rei­sen­de oder Wo­che­n­end-Trips von Jahr zu Jahr at­trak­ti­ver macht. Ei­ne Fahrt mit dem Ta­xi vom Flug­ha­fen ins Zen­trum der Stadt Pal­ma kos­tet un­ge­fähr 20 Eu­ro (más o me­nos/mehr oder we­ni­ger). Für fünf Eu­ro be­kom­men Be­su­cher mit dem Bus Num­mer 1 ab Flug­ha­fen ers­te haut­na­he Ein­drü­cke von der Stadt und sei­nen Men­schen. Der Bus hält am Bahn­hof "In­ter­mo­dal" Pal­ma/Pla­za de España mit vie­len Um­stei­ge­mög­lich­kei­ten in an­de­re Bus­se oder Bah­nen. Im­mer mehr Gäs­te von Kreuz­fahrt­schif­fen be­su­chen Pal­ma, zei­gen Be­su­cher­zah­len des Fo­men­to del Tu­ris­mo de Mallor­ca. Der Weg vom Ha­fen bis zur Alt­stadt be­trägt je nach An­le­ge­stel­le min­des­tens 4 Ki­lo­me­ter. Ta­xis, Shut­tle­bus­se und die Bus­li­nie 1 brin­gen Gäs­te in die Stadt.

ÜBER­NACH­TEN

Zwei sym­pha­ti­sche Schwes­tern la­den in Pal­mas Zen­trum zu ei­nem Be­such: das uri­ge Ho­tel CORT am gleich­na­mi­gen Pla­za und das mo­der­ne Ho­tel TRES im na­he­ge­le­ge­nen Stadt­teil La Lon­ja, bei­des Vier-Ster­ne-Su­pe­ri­or-Ho­tels in per­fek­ter La­ge zu Se­hens­wür­dig­kei­ten, lan­des­ty­pi­schen Re­stau­rants, coo­len Bars und at­trak­ti­ven Ge­schäf­ten. Der schwe­di­sche Ein­fluss der Mit­be­sit­zer ist in bei­den Ho­tels in Be­zug auf Gas­tro­no­mie als auch in ge­stal­te­ri­schen De­tails er­kenn­bar.

Die be­vor­zug­te Spra­che ist Eng­lisch. Die Ho­tel­schwes­tern ver­fü­gen über an­spre­chen­de Rä­um­lich­kei­ten und ei­nen mo­der­nen tech­ni­schen Kom­fort, der sie auch für Ge­schäfts­rei­sen­de in­ter­es­sant macht.

Ho­tel CORT, Pla­ça de Cort, 11

In ei­nem ehe­ma­li­gen Bank­ge­bäu­de di­rekt am Rat­haus­platz ent­stan­den 14 Sui­ten und 2 Dop­pel­zim­mer im bri­ti­schen Club-Stil, wo Gäs­te in in­di­vi­du­ell ge­stal­te­ten ho­hen Räu­men seit der Er­öff­nung im Jahr 2013 ei­ne be­hag­li­che At­mo­sphä­re er­war­tet. Hinter der his­to­ri­schen Fas­sa­de des Ge­bäu­des aus dem 19. Jahr­hun­dert in­sze­nier­te der spa­ni­sche In­nen­ar­chi­tekt Láza­ro Ro­sa-Violán im Auf­trag der Be­sit­zer, zwei Schweden und ein Mal­lor­qui­ner, mo­der­ne Ge­müt­lich­keit mit ei­nem Hauch mal­lor­qui­ni­scher Tra­di­ti­on.

Raf­fi­nier­te tech­ni­sche De­tails, die Ver­wen­dung lan­des­ty­pi­scher Ma­te­ria­li­en, wie der ro­bus­te Baum­woll-Stoff „Te­la de len­gua” mit dem flam­men­den Rau­ten­mus­ter, ed­le Tex­ti­li­en, dunk­le Ei­chen­mö­bel, ein Stil­mix aus Le­der, Lei­nen und Mar­mor, hand­be­mal­te Ke­ra­mi­ken, opu­len­te Spie­gel, an­ti­ke Lam­pen, his­to­ri­sche See­kar­ten, al­te De­cken, Kron­leuch­ter und Mo­sa­ik-Bö­den un­ter­strei­chen die opu­len­te Ele­ganz des Hau­ses. Die grund­le­gen­de Neu­ge­stal­tung schmei­chelt dem Cha­rak­ter des Stadt­pa­lais und ver­mit­telt dem Gast ein Ge­fühl, durch die Zei­ten zu wan­deln.

Im Ho­tel­re­stau­rant mit an­ge­schlos­se­ner Ter­ras­se wer­den mal­lor­qui­nisch-me­di­ter­ra­ne Spe­zia­li­tä­ten ge­reicht. Hier tref­fen sich Mal­lor­qui­ner und In­sel­be­su­cher bis in den spä­ten Abend hin­ein, um den Tag ge­müt­lich aus­klin­gen zu las­sen. Ide­al für klei­ne Ta­gun­gen ist die Al­til­lo Bar & Lounge im Zwi­schen­ge­schoss des Ho­tels.

Wohn­lich und läs­sig mo­dern, das ganz­jäh­rig ge­öff­ne­te Bou­ti­que­ho­tel CORT ist ein Ort zum Ver­wei­len und Aus­gangs­punkt für Un­ter­neh­mun­gen. Ganz gleich, in wel­che Rich­tung der Gast das Ho­tel ver­lässt, trifft er auf die zahl­rei­chen Se­hens­wür­dig­kei­ten der Stadt, la­den ihn coo­le Bars und Re­stau­rants zum Ge­nie­ßen ein. Un­zäh­li­ge Shops und Bou­ti­quen, wun­der­schö­ne al­te Ge­bäu­de so­wie klei­ne Parks und Plät­ze in un­mit­tel­ba­rer Nä­he ver­füh­ren zum Bum­meln und Ein­kau­fen.

Am Pla­za Cort hält der Bus der Li­nie 2; sie führt durch das his­to­ri­sche Zen­trum Pal­mas. Wer ein­steigt, be­gibt sich auf ei­ne ganz pri­va­te Sight­see­ing-Tour für we­nig Geld.

Nach ei­nem er­leb­nis­rei­chen Tag in Pal­ma und vi­el­leicht ei­nem ent­span­nen­den Auf­ent­halt im Pool auf der Dach­ter­ras­se des Ho­tels träumt der Gast in ei­nem Meer aus wei­ßen Kis­sen von sei­nen Er­leb­nis­sen in der Stadt mit Herz.

Ho­tel TRES, Cal­le Ap­un­ta­do­res, 3

Das Ta­xi quetscht sich durch die schma­le Gas­se Cal­le Ap­un­ta­do­res und stoppt bei Haus­num­mer drei, auf Spa­nisch „tres“, um sei­ne Gäs­te in ei­nen Ur­laub vol­ler schö­ner Mo­men­te zu ent­las­sen. Die gro­ße höl­zer­ne Ein­gangs­pfor­te des ehe­ma­li­gen Adels­pa­las­tes aus dem Jahr 1576 ist tags­über weit ge­öff­net und gibt den Blick frei in ei­nen lan­des­ty­pi­schen Pa­tio, wo ein wei­te­res Ge­bäu­de aus dem Jahr 1950, ei­ne ho­he Pal­me so­wie Licht- und Was­ser­spie­le die Gäs­te bei lei­ser Loun­ge­mu­sik emp­fan­gen. Bei­de Ge­bäu­de ver­schmel­zen durch Trep­pen zu ei­nem har­mo­ni­schen Ort der Ru­he und des Wohl­ge­fühls.

Seit 2004 schät­zen in­ter­na­tio­na­le Gäs­te die zen­trums­na­he La­ge und den fa­mi­liä­ren Ser­vice des mo­der­nen Bou­ti­que­ho­tels.

Der nor­we­gi­sche Ho­tel­di­rek­tor Svenn Ru­dow und sein Team be­grü­ßen hier das ge­sam­te Jahr über vie­le wie­der­keh­ren­de und neue Gäs­te so, als ge­hö­ren sie zur Fa­mi­lie. Der Gast ist nicht nur an­ge­kom­men, son­dern auch ein Stück weit da­heim für die Zeit sei­nes Auf­ent­hal­tes.

Die kon­trast­rei­che Kom­po­si­ti­on aus skan­di­na­vi­schem De­sign und mal­lo­qui­ni­scher Lässigkeit be­stimmt das Am­bi­en­te der 41 Zim­mer und Sui­ten des Ho­tels.

Die Ar­chi­tek­ten An­to­nio Pe­rez-Vil­leg­as, To­mas Grip und An­ders St­jär­na ver­wen­de­ten viel Glas, dun­k­les Holz und hel­le Far­ben für Wän­de, Mö­bel und Stof­fe, um den über­sicht­lich auf­ge­teil­ten Räu­men ei­ne pu­ris­ti­sche, coo­le Aus­strah­lung mit ei­ner Por­ti­on Ex­tra­va­ganz zu ver­lei­hen. Zu den klei­nen Ex­tras ge­hört bei­spiels­wei­se der fahr­ba­re „Tres-Tisch“in der Brei­te des Bet­tes.

Die Neu­aus­rich­tung der Kü­che ging ein­her mit der Re­no­vie­rung des Re­stau­rants, der Bar und des Pa­ti­os im Jahr 2016. Die schwe­di­sche Star­kö­chin und Er­näh­rungs­be­ra­te­rin Ul­ri­ka Da­vids­son, die einst als Gast im Ho­tel TRES weil­te und als Food-Pro­fi das Team be­rei­chert, fa­vo­ri­siert leich­te Me­nüs: ge­sun­de, skan­di­na­visch in­spi­rier­te Spei­sen. Ein­ma­lig le­cker die Sa­la­te und ge­schmack­vol­len Sand­wi­ches, ger­ne als Häpp­chen für zwi­schen­durch, wie der Sa­lat mit Pes­to aus Son­nen­blu­men, Man­deln und Erb­sen, Feld­sa­lat mit Nüs­sen und Zie­gen­kä­se – Aus­ge­wo­gen­heit ist Ul­ri­ka wich­tig.

Fuß­läu­fig er­reich­bar ist der Strand­ab­schnitt am Pa­seo Ma­ri­ti­mo, der sich das ge­sam­te Jahr über für Spa­zier­gän­ge und Rad­aus­flü­ge an­bie­tet, aber auch für ein Bad im Meer bis weit in den Herbst hin­ein.

Bahn­hof "In­ter­mo­dal" Pal­ma/Pla­za de España

Die Pal­ma-App in vie­len Spra­chen lotst die Be­su­cher durch die Stadt und die Um­ge­bung.

Das Früh­stück à la card mit Blick auf den mehr als neun­hun­dert Jah­re al­ten „Oli­vo“bil­det den Auf­takt ei­ner Sight­see­ing-Tour: das bun­te Trei­ben auf dem Rat­haus­platz. Der Oli­ven­baum wur­de erst vor ca. zwan­zig Jah­ren auf dem Pla­ça de Cort ein­ge­pflanzt und ist seit­her der be­kann­tes­te Aus­gangs­punkt für Stadt­füh­run­gen, bei­spiels­wei­se in das an­gren­zen­de Hand­werks­vier­tel der Stadt mit vie­len Ju­gend­stil­vil­len, tra­di­ti­ons­rei­chen Ca­fés und klei­nen (Kunst-) Hand­werks­be­trie­ben.

ehe­ma­li­ges Grand­ho­tel

Kö­nigs­pa­last

Can Ca­sa­sa­yas

Sitz der Re­gie­rung der Ba­lea­ren

Der Aus­gang durch die Pfor­te des Ho­tels TRES be­deu­tet Ein­tau­chen in ei­ne tur­bu­len­te Welt der Kul­tu­ren, Ge­nüs­se und Be­geg­nun­gen. Nach ei­nem Tag vol­ler schö­ner Ein­drü­cke keh­ren die Gäs­te ger­ne an ih­ren Wohl­fühlort TRES zu­rück.

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