Test­ver­fah­ren

Testjahrbuch - - KÜCHE - Die kMix KMX750 kne­tet ei­nen glat­ten Teig und schlägt Sah­ne per­fekt auf. Nach der Ar­beit ist die Rei­ni­gung sehr ein­fach, da am Ge­häu­se nichts haf­ten bleibt und das Zu­be­hör für die Spül­ma­schi­ne ge­eig­net ist. Ei­ne gro­ße Schwä­che ist die lan­ge Ar­beits­zeit, v

Die Test­ge­rä­te: 8 Kü­chen­ma­schi­nen

Funk­ti­on: An­ge­lehnt an DIN EN 60619 wird un­ter­sucht, wie gut die Test­kan­di­da­ten mit dem Schnee­be­sen das Schla­gen von Schlag­sah­ne (500 g bei den Ein­stei­ger­klas­sen­mo­del­le, 750 g bei den Ober­klas­se­mo­del­len) be­herr­schen. Ziel ist ei­ne gleich­mä­ßi­ge und stei­fe Sah­ne, de­ren Kon­sis­tenz mit dem Stan­dard-Ga­bel­test über­prüft wird. Um den Test be­ste­hen zu kön­nen, wird au­ßer­dem nach ei­ner fünf­mi­nü­ti­gen War­te­zeit über­prüft, wie die Kon­sis­tenz der ge­schla­ge­nen Mas­se sich än­dert, ob die­se al­so ei­nen zu ho­hen Flüs­sig- oder Per­lan­teil auf­weist. Beim Rühr­test wird Ma­ger­stu­fen­quark mit Kon­fi­tü­re ver­mischt (ins­ges. 1 000 g), hier­zu der ent­spre­chen­de Rührauf­satz (ggf. mit Fle­xi­auf­satz) ver­wen­det und be­wer­tet, wie gut die Durch­mi­schung er­folgt. Es wird be­son­ders auf Bo­den- und Ran­dab­la­ge­run­gen ge­ach­tet, die Men­ge des nicht er­folg­reich ver­misch­ten Quarks be­stimmt die Teil­no­te. Die Knet­funk­ti­on wird an­hand von Piz­za­t­eig nach Haus­re­zep­tur er­mit­telt, die Ein­stei­ger­klas­sen­mo­del­le müs­sen 1 kg Teig kne­ten, die Ober­klas­se­mo­del­le 1,67 kg. Der Er­geb­nis er­gibt sich aus der Glatt­heit des Tei­ges, aus sei­ner Fein­po­rig­keit und Ho­mo­ge­ni­tät, wel­che nach dem 30-mi­nü­ti­gen Ge­gen­las­sen aber­mals über­prüft wird. Bei al­len Te­st­rei­hen wird zu­dem die be­nö­tig­te Zeit ge­mes­sen und sum­miert, dann ver­glei­chend be­wer­tet. Bei den Ein­stei­ger­klas­sen­mo­del­len liegt die Re­fe­rent bei ge­mit­tel­ten 400 Se­kun­den, bei den Ober­klas­se­mo­del­len bei 350 Se­kun­den.

Hand­ha­bung: Die Te­st­re­dak­ti­on be­wer­tet Funk­tio­na­li­tät, Gän­gig­keit und Er­go­no­mie sämt­li­cher Be­dien­ele­men­te, das Zu­sam­men­bzw. Um­bau­en (z. B. Zu­be­hör­wech­sel) der Ge­rä­te. Bei der Rei­ni­gung wer­den das Auf­tre­ten von Schmutz­ecken, die Ei­gen­ver­schmut­zung wäh­rend der Te­st­rei­hen so­wie die Mo­du­la­ri­tät und die Spül­ma­schi­nen­taug­lich­keit der zu rei­ni­gen­den Tei­le be­wer­tet. Die pra­xis­na­he Er­mitt­lung der Laut­stär­ke wird im Test­la­bor wäh­rend des Leer­laufs (Mi­ni­mal- und Ma­xi­mal­ge­schwin­dig­keit) der Ge­rä­te auf ei­ne Mess­dis­tanz von 50 Zen­ti­me­tern zum Be­di­en­feld durch­ge­führt. Bis ein­schließ­lich ge­mit­tel­ter 65 dB(A) gibt es die No­te 1,0. Die Be­die­nungs­an­lei­tung wird ein­ge­hend auf die ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen Si­cher­heits- und Ent­sor­gungs­hin­wei­se un­ter­sucht, zu­dem auf Be­bil­de­rung (sche­ma­ti­sche oder pho­to­gra­phi­sche Ex­plo­si­ons­zeich­nung), Struk­tur, Schrift­grö­ße und An­wen­dungs­hin­wei­se (Tipps, Re­zep­te) und die An­ga­be von Füll­men­gen.

Ver­ar­bei­tung: Be­wer­tet wer­den die all­ge­mei­ne Wer­tig­keit der ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en, die Spalt­ma­ße, die Qua­li­tät der Kan­ten­ver­gü­tung so­wie die Pass­ge­nau­ig­keit al­ler mo­du­la­ren Tei­le.

Ener­gie­ver­brauch: Wäh­rend der Te­st­rei­hen wird der Ener­gie­ver­brauch er­ho­hen und ad­diert, an­schlie­ßend ver­glei­chend be­wer­tet, wo­bei für die Ein­stei­ger­klas­sen­mo­del­le 100 Wh und für die Ober­klas­se­mo­del­le 110 Wh die Re­fe­renz sind.

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