Der La­ven­del ge­hört hier­her – so wie Jea­net­te und Rob

Traumwohnen - - Wohnen & Lebensart -

Blü­ten wach­sen aus Rui­nen „In all dem Schlamm und Dreck be­gann sie, wie­der ih­re Knos­pen aus­zu­trei­ben. Da wuss­te ich, dass wir es schaf­fen wür­den.“Mit viel Ge­duld und ei­nem kon­kre­ten Plan ar­bei­te­ten sie sich durch das Cha­os. Das Ziel: die Er­hal­tung der schöns­ten an­ti­ken Ele­men­te. Al­les an­de­re muss­te wei­chen. Ob­wohl die In­nen­räu­me sich noch in kei­nem be­wohn­ba­ren Zu­stand be­fan­den, zog es Jea­net­te ins Freie, um ein La­ven­del­feld zu pflan­zen. „Ich weiß nicht war­um, aber ich muss­te es ein­fach tun: Ich bud­del­te 2500 Lö­cher und setz­te 2500 Pflan­zen hin­ter­ein­an­der. Dann ging ich zu­rück ins Haus und ar­bei­te­te dort wei­ter.“Al­ler­dings mit ei­ner neu­en In­spi­ra­ti­ons­quel­le: ih­rem La­ven­del. Sei­ne Far­be fin­det sich in al­len Räu­men wie­der und auch sein Duft strömt durch die al­ten Mau­ern. Mal ge­trock­net in Kis­sen, mal als fri­scher Strauß. Er ge­hört hier­her, so wie Jea­net­te und Rob, und zeigt ih­nen, was zählt: im­mer dem Her­zen zu fol­gen.

IM FREI­EN Vor dem Haus ver­brin­gen die zwei Künst­ler ih­re Aben­de mit Wein und gu­tem Es­sen.

SPÜRNASE Der Jack Rus­sel­lTer­ri­er Roos be­glei­tet sein Frau­chen durchs La­ven­del­feld.

DUFTEND Ge­trock­ne­ten La­ven­del bin­det Jea­net­te zum Strauß oder näht Kis­sen.

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