Um­welt­mi­nis­ter for­dern kla­re Vor­ga­ben zum Wolf

Trossinger Zeitung - - Nachrichten & Hintergrund -

BRE­MEN (epd) - Die Um­welt­mi­nis­ter des Bun­des und der Län­der ha­ben ei­ne kla­re Re­ge­lung zum mög­li­chen Ab­schuss von auf­fäl­li­gen Wöl­fen ge­for­dert. Die Bun­des­re­gie­rung ha­be zu­ge­sagt, nun zü­gig für ei­ne Re­ge­lung zu sor­gen, sag­te der Vor­sit­zen­de der Um­welt­mi­nis­ter­kon­fe­renz, Joa­chim Loh­se (Grü­ne). Der Um­welt­mi­nis­ter von Ba­denWürt­tem­berg, Franz Un­ter­stel­ler (Grü­ne), un­ter­strich, dass der Wolf vom EU-Recht streng ge­schützt wer­de.

In­nen­mi­nis­te­ri­um prüft Ver­fah­ren ge­gen Maa­ßen

BER­LIN (dpa) - Das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um prüft nach ei­nem „Spie­gel“-Be­richt ein Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren ge­gen den ehe­ma­li­gen Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­den­ten Hans-Ge­org Maa­ßen. In­nen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer (CSU) hat­te Maa­ßen am Mon­tag in den einst­wei­li­gen Ru­he­stand ver­setzt. In ei­ner Re­de vor in­ter­na­tio­na­len Ge­heim­dienst-Mit­ar­bei­tern soll er von teil­wei­se links­ra­di­ka­len Kräf­ten in der SPD ge­spro­chen und sich selbst als Kri­ti­ker ei­ner „nai­ven und lin­ken Aus­län­der- und Si­cher­heits­po­li­tik“be­zeich­net ha­ben.

SPD und FDP wol­len mit Grü­nen son­die­ren

WIES­BA­DEN (AFP) - Noch vor der Fest­stel­lung des amt­li­chen En­d­er­geb­nis­ses der Land­tags­wahl in Hes­sen wol­len SPD und FDP ein ge­mein­sa­mes Son­die­rungs­ge­spräch mit den Grü­nen über ei­ne Am­pel­ko­ali­ti­on füh­ren. „Wir wer­den ei­ne Ein­la­dung an die Grü­nen für ein Ge­spräch in der kom­men­den Wo­che aus­spre­chen“, kün­dig­te SPDChef Thorsten Schä­fer-Güm­bel am Frei­tag nach ei­nem Son­die­rungs­ge­spräch mit der FDP in Wies­ba­den an. Dem vor­läu­fi­gen Er­geb­nis zu­fol­ge hät­te die am­tie­ren­de Ko­ali­ti­on aus CDU und Grü­nen ei­ne knap­pe Mehr­heit von ei­nem Sitz im neu­en Land­tag. Die Grü­nen sind dem­nach mit knap­pem Vor­sprung zweit­stärks­te Kraft vor der SPD.

Har­b­arth neu­er Prä­si­dent des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts

FRANK­FURT (KNA) - Ste­phan Har­b­arth soll neu­er Vi­ze­prä­si­dent und spä­ter Prä­si­dent des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts wer­den. Dar­auf ha­ben sich die Frak­ti­ons­füh­run­gen von Uni­on, SPD, Grü­nen und FDP ge­ei­nigt, wie die „FAZ“be­rich­tet. Har­b­arth ist stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der Uni­ons­frak­ti­on.

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