Klei­nes Ju­bi­lä­um

Bud­dhis­ti­scher Tem­pel lockt seit 2003 Bud­dhis­ten aus al­ler Welt an

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Bud­dhis­ti­scher Tem­pel von Ben­al­má­de­na lockt seit 15 Jah­ren Men­schen aus al­ler Welt

Ben­al­má­de­na – lk. Er ist ei­nes der Wahr­zei­chen von Ben­al­má­de­na, ein Hort der Ru­he und Spi­ri­tua­li­tät. Der Stu­pa des bud­dhis­ti­schen Tem­pels von Ben­al­má­de­na wur­de 2003 ein­ge­weiht und dient seit­dem als Ort der Me­di­ta­ti­on. Von dem Platz, auf dem der Tem­pel steht, bie­tet sich au­ßer­dem ei­ne herr­li­che Aus­sicht auf die Küs­te. Mit sei­nen über 30 Me­tern Hö­he han­delt es sich um den größ­ten je in der west­li­chen He­mi­sphä­re ge­bau­ten Stu­pa.

Ge­mäß der bud­dhis­ti­schen Leh­re gibt es acht ver­schie­de­ne ti­be­ta­ni­sche Stu­pas. Der Stu­pa ist ein bud­dhis­ti­sches Bau­werk, das Bud­dha selbst und sei­ne Leh­re, den Dhar­ma, sym­bo­li­siert. Je­der von ih­nen re­prä­sen­tiert ei­nen wich­ti­gen Mo­ment im Le­ben des Sid­dhar­ta Gaut­ama, der als Bud­dha den Dhar­ma lehr­te. Der Tem­pel in Ben­al­má­de­na sym­bo­li­siert die Er­leuch­tung und voll­kom­me­ne Er­kennt­nis. In der Re­gel sind Stu­pas kom­pak­te Mo­no­li­then. Die Bud­dhis­ten krei­sen um die­se im Uhr­zei­ger­sinn, wäh­rend sie ih­re Wunsch-Ge­be­te spre­chen.

Baum des Le­bens im In­ne­ren

Der Stu­pa in Ben­al­má­de­na ver­fügt je­doch auch über ei­nen Me­di­ta­ti­ons­raum, der von Bud­dhis­ten aus al­ler Welt auf­ge­sucht wird. Der Kul­tur­ver­ein Kar­ma Ka­gyu ver­wal­tet den Tem­pel.

Er wur­de dank der Spen­den west­li­cher An­hän­ger des Meis­ters des ti­be­ta­ni­schen Bud­dhis­mus Lo­pon Tse­chu Rin­po­che und der Un­ter­stüt­zung durch Ben­al­má­de­nas Stadt­ver­wal­tung ge­baut. In den Au­gen der Bud­dhis­ten ist der Tem­pel ein „Mo­nu­ment des Frie­dens, des Wohl­er­ge­hens und der Har­mo­nie“. Der So­ckel des Tem­pels misst knapp 26 Qua­drat­me­ter. Im In­ne­ren der Stu­pa sind Tau­sen­de von in Ton ge­brann­ter Bil­der zu fin­den, die ver­schie­de­ne bud­dhis­ti­sche Sym­bo­le dar­stel­len. Auch auf Baum­woll­pa­pier ge­druck­te Ge­be­te und ein 17 Me­ter ho­her Baum des Le­bens kön­nen dort be­wun­dert wer­den. Der Stu­pa ist von mon­tags bis sonn­tags von 10 bis 14 Uhr und von 15.30 bis 18.30 Uhr ge­öff­net. Diens­tags und frei­tags wird um 18 Uhr ei­ne ge­führ­te Me­di­ta­ti­on an­ge­bo­ten. Je­weils sonn­tags gibt es Kon­fe­ren­zen, die ver­schie­de­ne Aspek­te der bud­dhis­ti­schen Phi­lo­spo­phie zum The­ma ha­ben. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen sind auf der In­ter­net­sei­te: <www.stu­pa­benal ma­de­na.org> zu fin­den.

Fo­to: CSN-Ar­chiv

Mo­nu­ment des Frie­dens, des Wohl­er­ge­hens und der Har­mo­nie: Der Stu­pa in Ben­al­má­de­na.

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